Ärztliche Versorgung in Suhl sichern

Tobias Uske Gesundheit, Kommunales, Uncategorized


Suhl. Termine beim Augenarzt? Ein MRT vor Ort? Für viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind Absagen dringend benötigter Arzttermine an der Tagesordnung. Immer wieder wenden sich enttäuschte und verärgerte Bürger an unsere Fraktion. Die CDU Fraktion fragte diesbezüglich bereits im November 2018 bei der Stadtverwaltung nach. Auch im Januar-Stadtrat hakte Tobias Uske, Fraktionsvize der CDU im Suhler Stadtrat, hierzu nach.

Aus rein statistischer Sicht sei die ärztliche Versorgung in Suhl sichergestellt – so der Standpunkt der Kassenärztlichen Vereinigung. Das ist – ob der vielen bitteren Erfahrungen falsch – und doch ist es aus planerischer Sicht richtig. Hintergrund ist, dass für die Statistik ein Planungsbereich angenommen wird, der die Stadt Suhl als auch den Landkreis Schmalkalden-Meiningen umfasst. Damit werden für ein großes Gebiet mit hierzu relativ geringer Bevölkerungsdichte gute Versorgungsgrade definiert. „Hieraus ergibt sich, dass wir zwar auf dem Papier gut dastehen, im Ballungszentrum Suhl tatsächlich jedoch eine viel niedrigere Versorgungsituation besteht“, so Uske. Gerade die Mitglieder der CDU im Sozialausschuss waren im vergangenen Jahr mit den Ärzten im engen Kontakt und wollen dies auch weiterhin tun.

Dennoch, „um also die Versorgungssituation zu verbessern, müssen wir dafür sorgen, dass der relevante Bedarfsplan der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen angepasst wird – z.B. mit Hinweisen auf Sonderbedarfe oder geografische Eigenheiten. Hierfür bedarf es aber der Aktivität des gesamten Sozialausschusses und der zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung“, so Uske weiter.

Die CDU Fraktion fordert daher, dass der zuständige Sozialausschuss endlich aus der Beobachtungsphase in die Handlungsphase komme und konkrete Maßnahmen – sprich Anträge auf Änderungen der Planungsgebiete und damit auf die Versorgungssituation in Suhl und Umgebung veranlasst.