CDU begrüßt geplante kommunale Arbeitsgruppe für Südthüringen

Lars Jähne blog.cdu-suhl, Hochschule und Wissenschaft, Verwaltung, Wahlen, Wirtschaft

Suhl. „Unsere Stadt braucht 2018 endlich einen Aufbruch zu mehr Kooperation mit seinen Nachbarn“, so André Knapp, CDU-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters. Nach dem Scheitern der Gebietsreform müsse nun umso mehr auf freiwillige Kooperationen mit den Umlandgemeinden gesetzt werden. Dies könne mit der auch auf Initiative des Zella-Mehliser Bürgermeisters geforderten und nun von der Landesregierung geplanten kommunalen Arbeitsgruppe Südthüringen erreicht werden. „Mit diesem Instrument der Landesentwicklungsplanung haben wir eine echte Chance, die Zukunft von Suhl und ganz Südthüringen positiv zu beeinflussen“, so Knapp.

Statt von einem Genickschuss für Suhl zu reden, wie es die Freien Wähler in einer Pressemitteilung jüngst taten, solle eine nunmehr verstärkte Regionalplanung als Chance begriffen werden. André Knapp würde als gewählter Oberbürgermeister unsere Stadt aus der bisherigen, teils selbstverschuldeten Isolation führen. „Das geht jedoch nur mit Kommunikation auf Augenhöhe und einem aktiven Zugehen auf die Verantwortlichen“, so Knapp mit Blick auf die derzeit eher kühlen Beziehungen der Stadtspitze insbesondere zu Zella-Mehlis.

Als Oberbürgermeister von Suhl würde Knapp zuerst die Zusammenarbeit mit allen Städten und Gemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft zu Suhl beleben und verstärken. So sollte mit St. Killian ein Flächentausch angestrebt werden. Für Zella-Mehlis sieht Knapp eine gemeinsame Abteilung der Stadtverwaltungen im Bereich Wirtschaft/Wirtschaftsförderung sowie ein gemeinsames Tourismusmanagement als Leitbild.

Doch seine Forderungen reichen noch weiter. André Knapp sieht das Land auch weiterhin in der Pflicht, das Städteduo Suhl/Zella-Mehlis als Gegenpol zu den Oberzentren in Bayern zu stärken. In diesem Zusammenhang verweist er auf den Forderungskatalog der CDU/FDP Fraktion vom Mai letzten Jahres. Neben der Stärkung der Behördenstandorte in Suhl und der Etablierung einer weiteren Landesbehörde in Zella-Mehlis, der finanziellen Unterstützung der Sport- und Kultureinrichtungen sowie der Stärkung des Schwerpunktkrankenhauses war auch die Etablierung einer Hochschule gefordert worden.