Licht an in Suhl

Tobias Uske blog.cdu-suhl, CDU, Energie, Infrastruktur, Innere Sicherheit, Kommunales

Suhl. Pünktlich vor der kalten Jahreszeit gehen in Suhl wieder die Lichter an. Angetreten mit dem Wahlversprechen, in Suhl endlich wieder die Straßenbeleuchtung einzuschalten, konnte André Knapp (CDU) vergangenen Mittwoch liefern. Mit knapper Mehrheit verabschiedete der Stadtrat einen Beschluss, die Zufahrtsstraßen von Schleusingen und von Zella-Mehlis nach Suhl sowie zwischen Bahnhof und Sehmar wieder zu beleuchten.

Aufgrund haushalterischer Bedenken verhinderten allerdings Freie Wähler und Linke die Wiedereinschaltung der Beleuchtung zwischen Albrechts und dem Linsenhof. Knapp versuchte mit Argumenten den Widerständen zu begegnen. Aufgrund der Haushaltslage hatte das Land die Stadt Suhl beauflagt, in ihrem Haushaltssicherungskonzept Sparmaßnahmen aufzuzeigen. Die Abschaltung des Lichts war damals ein Punkt. Seither wurden die Einsparziele bei Weitem übertroffen. Statt ca. 1% aller Straßenlaternen werden nun 30% der Lichtpunkte durch moderne und stromsparende LED betrieben. Dies spare nicht nur Energie, sondern bares Geld. Dass Düsternis und die damit verbundene Unsicherheit im Straßenverkehr als auch im subjektiven Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger nicht durch das Land eingefordert werden, mache auch der Thüringer Rechnungshof in seinem jüngsten Bericht zu Suhl klar.

Die Wiederbelebung der Straßenbeleuchtung in der Schleusinger Straße, der Gothaer Straße und an der Hasel sei nur ein erster Schritt. Mit der Verbindung zwischen Lautenberg und Albrechts aber auch bei anderen Straßen würde noch mehr Potenzial bestehen, die Beleuchtung wieder einzuschalten.

Es sei bedauerlich, dass von den vier schon jetzt projektierten Straßen nur drei tatsächlich wieder eine Straßenbeleuchtung erhalten. „Für die Verbindung zwischen dem Lautenberg und Albrechts wären Energiekosten von 365,- Euro pro Jahr – also einem Euro pro Tag – angefallen. Das hier nun Sparzwänge angeführt werden, um die Beleuchtung zu verhindern, ist mir schleierhaft“, so Marcus Kalkhake, Fraktionsvorsitzender der CDU/FDP. Auch Tobias Uske, Fraktionsvize ist verwundert. „Bei der Diskussion über Tourismus und die Attraktivität der Stadt waren die Freien Wähler noch mit vielen sinnvollen Vorschläge zu Programmen dabei. Bei konkreten Maßnahmen, die nicht nur Touristen, sondern auch unsere Bürger täglich spüren, stellen sie sich nun quer.“

Mit Blick auf die Kommunalwahl fügte Kalkhake an, dass es dank namentlicher Abstimmung zum Thema nun jeder nachvollziehen könne, wer sich für seine Heimatstadt wie einsetze. Ziel der CDU sei es, ein klares Signal zu senden: Suhl ist aus seinem Schlaf erwacht – ob bei der Zusammenarbeit mit dem Umland, bei Sicherheit und Ordnung als auch in der Verwaltung selbst. In Suhl ist wieder viel in Bewegung.