Linke Front für höhere Kita-Beiträge

Tobias Uske Kinderbetreuung, Kommunales, Wahlen

Suhl. Gegen Stimmen der CDU Fraktion und der FDP im Suhler Stadtrat wurde in der September-Sitzung beschlossen, eine intransparente, elternfeindliche Gebührenordnung für die Suhler Kitas auszuarbeiten. 
Die von der Verwaltung vorgestellte und von allen Elternbeiräten als auch freien Trägern unterstützte Gebührenordnung wurde dagegen verworfen.

Damit stimmten Linke, SPD und Freie Wähler dafür, dass die Kita-Beiträge in Gehlberg und Schmiedefeld steigen. 

Auch der Zwang zur Offenlegung des Einkommens wird beibehalten und damit die Betreuerinnen mit zusätzlicher Bürokratie und betroffene Bürger mit hochnotpeinlichen Einkommensbefragung belastet. Nach über 5 Jahren bisheriger Beratungen soll nun noch eine neue Runde Beratungen gedreht und letztlich mehr Bürokratie etabliert werden.
Die Chance auf eine einheitliche Regelung für alle Kindergarteneinrichtungen in Suhl wurde damit vertan.

Der SPD Bundestagskandidat Frank Ullrich stimmte ohne eigene Impulse und im vollen Bewusstsein dafür, vielen Eltern zusätzliche Kosten aufzubürden. Das widerspricht seinem Credo von Respekt, Weitsicht und seinem angeblichen Anspruch an Transparenz. Die enttäuschten Eltern haben am Wochenende und auch künftig die Chance, ihren Unmut in der Wahlkabine kundzutun.