Pressemitteilung der Suhler CDU zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Lars Jähne Corona, Deutschland, Gesundheit, Kommunales, Kommunikation, Menschen, Regierung, Soziales

Suhl. Die allgemeine Impfpflicht ist vom Tisch. Diese hatte der Deutsche Bundestag am 7. April in zweiter und dritter Lesung abgelehnt. Mehrere Monate wurde darüber gerungen. Übrig blieb die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte im Medizin- und Pflegebereich.

Klar ist, dass die Impfung eine Grundimmunisierung bietet und vor gefährlichen Verläufen einer Corona-Erkrankung schützen kann. „Die Entscheidung zur Impfung sollte jedoch jeder Einzelne nach Beratung durch seinen Arzt treffen. So können persönlichen Risiken abgewogen und der Eingriff am eigenen Körper besser beurteilt werden“, so André Knapp, neuer CDU-Vorsitzender im Kreisverband Suhl. Ohne Impfung würden Betretungsverbote für die Mitarbeiter gerade in Medizin und Pflege ausgesprochen werden. Damit verstärke sich der Pflegenotstand und die Gesellschaft wird weiter gespalten.

Die Suhler Union begrüßt daher den Antrag der Thüringer CDU-Landtagsfraktion. Diese hatte am 2. Februar die Landesregierung aufgefordert, sich auf Bundesebene, insbesondere im Bundesrat und in Gesprächen mit Vertretern der Bundesregierung unverzüglich für die Aussetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht einzusetzen. Gleichzeitig fordern wir den Landtag auf, sich hierzu nun endlich zu positionieren.