„Reaktion und Verhalten des Suhler Rathauses gleicht einer Dienstverweigerung gegenüber der Suhler Bevölkerung“

Lars Jähne blog.cdu-suhl, Familie, Infrastruktur, Kommunales, Sport

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen: Die Linke, SPD und CDU vom 13.06.2014

 

Die Reaktionen der Suhler Rathausspitze auf die Stadtratinitiative in Sachen Schwimmbäder löste bei den Mitgliedern der drei genannten Fraktionen Kopfschütteln und Fassungslosigkeit aus. Waren diese in der Stadtratssitzung doch bestrebt mehr Engagement im Sinne der Suhler Bevölkerung von der Rathausspitze einzufordern, reagierte selbige nun damit, dass sie sich in Zukunft gar nicht um die Schwimmbäder kümmern und alle Last und Verantwortung auf die beiden Bürgervereine übertragen werde.

Fassunglosigkeit erzeugt für die betreffenden Stadträte der Fakt, dass (durch – weg)der Oberbürgermeister und der Bürgermeister wiederholt derart hohe rechtliche Anforderungen zur Betreibung der Bäder vorschoben, welche nun durch das Landesverwaltungsamt als tatsächlich überzogen und rechtlich nicht erforderlich beurteilt wurden.

„Wir werden uns mit dem angekündigten Verhalten des Oberbürgermeisters Dr. Jens Triebel (Freie Wähler) nicht abfinden und sehr genau auf die Umsetzung unseres gefassten Stadtratsbeschlusses achten“, so die Vertreter Marcus Kalkhake (CDU), Karin Müller (SPD) und Philipp Weltzien (Linke) übereinstimmend.

Nach den nun tatsächlich geringeren Personalanforderungen, wonach es ausreiche, dass ein Bademeister aus dem Ottilienbad regelmäßig in den Freibädern kontrolliere, z.B. die Wasserqualität und andere vorgegebene Standards und in den Freibädern mit Rettungsschwimmern vor Ort der Badebetrieb abgesichert werden kann, sollte die Umsetzung des Stadtratswillen erheblich erleichtert sein. „Die Beschlussumsetzung wird im nächsten Stadtrat auf jeden Fall wieder Thema sein und sollte es notwendig werden, scheuen wir auch nicht davor im Interesse der Suhler Bevölkerung jederzeit eine Sondersitzung des Stadtrates einzuberufen.“ , so die Stadträte.

Abschließend appellieren die 3 Fraktionen an die Verwaltung, mit derartigem Verhalten unsere Stadt nicht noch mehr in Negativschlagzeilen zu bringen.    

 

 

Marcus Kalkhake, CDU            Karin Müller, SPD                 Philipp Weltzien, LINKE