Suhl im Winterschlaf

Lars Jähne blog.cdu-suhl

Suhl. Stillhalten, abwarten, andere machen lassen. Das sind oft Vorurteile gegenüber der öffentlichen Verwaltung. Leider scheint dies jedoch gelebte Praxis des Oberbürgermeisters Dr. Triebel. Erst letzten Monat warf Ramelow den Südthüringern Kleinstaaterei und zu wenig Aktivität für die Region vor. Die Gelegenheit, Ramelow mit Taten tatsächlich Lügen zu strafen, wurde letzten Mittwoch vertan. Ein Antrag der CDU/FDP für ein gemeinsames Einzelhandelskonzept fand trotz der Unterstützung der SPD keine Mehrheit. Anstatt mit einem positiven Votum die Entwicklung des Handels in der gesamten Region zu unterstützen, wurde nach Intervention des Oberbürgermeisters die Angelegenheit für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.  

Während der Bahnhof Zella-Mehlis nach umfangreicher Sanierung zum Mobilitätsknoten des Jahres 2017 gewählt wurde, ist der Antrag der CDU/FDP Fraktion zum Kauf und umfassenden Stärkung des Suhler Bahnhofs am Mittwoch erneut vertagt worden. Nicht einmal die Prüfung auf mögliche Förderprogramme wurde beschlossen. „Mit dem allgegenwärtigen Abwiegeln, Verzögern und dem Finger auf andere zeigen, kommt Suhl nicht voran“, so André Knapp, Fraktionsvorsitzender. Es müsse endlich etwas getan werden. Wer die ganze Legislatur über Winterschlaf mache, dürfe nicht für die Zukunft in Suhl verantwortlich sein.

Auch Dr. Uske, Stadtratsmitglied der CDU/FDP Fraktion zeigt sich enttäuscht. „Dass die Linke trotz gegenteiliger Beteuerung lieber keine positiven Signale in Richtung Zella-Mehlis senden will und Stillstand zum Prinzip erhebt, ist traurig. Das jedoch auch die Freien Wähler sich einer positiven Entwicklung Suhls verschließen und dem Motto folgen: „wer nichts tut, macht auch nichts falsch“, das sei mehr als enttäuschend.“  

 

Pressemitteilung der CDU/FDP Fraktion im Suhl Stadtrat vom 21.09.2017