Suhler CDU nominiert Stadtrats-Kandidaten

Lars Jähne Kommunales

Vielfältiges Wahl-Angebot für die Bürger – Ortsteile stark vertreten – Sachkunde von Wirtschaft bis Soziales 

Suhl. Am Montag, dem 21. Januar 2019, wählte die Suhler CDU ihre Kandidaten für die bevorstehende Neuwahl zum Suhler Stadtrat. Für die 36 Plätze im Stadtrat nominierten die Christdemokraten 35 Frauen und Männer, die aus (fast) allen Ortsteilen kommen und vielfältige Interessengebiet abdecken. Kreisvorsitzender Mark Hauptmann MdB kennzeichnete die Tatsache, dass auch drei Schmiedefelder auf der CDU-Kandidatenliste stehen, als „starkes Signal“ an unsere Suhler Neubürger.

Die Berufe der 28 Männer und 7 Frauen lesen sich wie ein Überblick der Beschäftigungsverhältnisse in der Stadt. Sie reichen vom Sachgebietsleiter in Thüringer Ämtern über Unternehmer der Stadt, Pädagogen, Architekt, Anwalt, Gastwirt, Verkäufer bis hin zu politisch Aktiven im Hauptamt und im Rentenalter. Auf der Liste stehen die Ortsteilbürgermeister von Heinrichs und Goldlauter-Heidersbach sowie der Wohngebietsbeirats-Vorsitzende Ilmenauer Straße. Von den Interessengebieten her sind u. a. Aktive aus dem Sportbereich auf der Kandidatenliste vertreten, Elternsprecher, Experten für den Grünbereich, den Tierpark und im Sozialbereich. Auch alterstechnisch wollen sich Kandidaten aus allen erwachsenen Altersgruppen in den Stadtrat einbringen.  Neben langjährigen und neuen CDU-Mitgliedern stehen auch zahlreiche parteilose Bewerber auf der Liste.  Fraktionsvorsitzender Marcus Kalkhake bezeichnete die Suche nach geeigneten Stadtratskandidaten diesmal als schwierig. Umso besser sei es, jetzt mit solch einem Kandidatenangebot für die Wählerinnen und Wähler an den Start gehen zu können.

Kalkhake wie auch Oberbürgermeister André Knapp gaben einen Überblick über die von der CDU geleistete politische Arbeit der jüngsten Zeit. Bis zum Sommer 2018 sei die CDU die einzige Oppositions-Fraktion im Suhler Stadtrat gewesen. Mit der Wahl von André Knapp zum neuen Oberbürgermeister hätten sich nun die Rollen im Stadtrat vertauscht. Ziel der CDU sei es aber immer gewesen, bestmögliche Lösungen für Probleme in der Stadt zu suchen und zu finden. Dabei seien seit der Amtsübernahme durch den CDU-Oberbürgermeister jetzt schon markante Ergebnisse zu verzeichnen, insbesondere auf dem Weg zur dauerhaften finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt und in der Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen. Der CDU sei es auch zu verdanken, dass inzwischen alle Busse der Städtischen Nahverkehrsgesellschaft über Videoüberwachung verfügten. Damit sei ein wichtiger Punkt zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls und in der präventiven Sicherheitsarbeit für die Bürgerinnen und Bürger umgesetzt worden. Oberbürgermeister Knapp nahm u. a. Bezug auf die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Oberzentrum Südthüringen, mit der Weichen gestellt worden seien, dass der Raum Suhl – Zella-Mehlis – Oberhof bis hin nach Schleusingen mit 70.000 Menschen seiner Rolle als „Motor der Region“ besser gerecht werden könne. Dabei ziehe man mit dem Freistaat Thüringen an einem Strang. Die Gespräche mit dem Land wie auch der Austausch mit dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen gingen weiter. Das „Auf-Augenhöhe-Kommunizieren“ mit dem Umland zeige bereits gute Ergebnisse. Die CDU Suhl stehe für „für ein Miteinander und kein rivalisierendes Gegeneinander in der Region“, betonte Kreisvorsitzender Hauptmann zum Schluss. Dafür stehe auch die nun beschlossene Kandidatenliste der CDU Suhl für die Stadtratswahl am 26.Mai.