Triebel führt Suhl in die Bedeutungslosigkeit

Lars Jähne blog.cdu-suhl

Suhl. Die neuen Pläne der Rot-Rot-Grünen Landesregierung zeigen es – Suhl ist zum Randgebiet eines Groß-Kreises Hildburghausen-Sonneberg geworden. Die bevölkerungsreichste Stadt in Südthüringen erhält die Quittung für die verfehlte Politik seines Oberbürgermeisters und dessen Fraktion Freie Wähler. „Wer öffentlich verlautbart, mit dem Status einer großen kreisangehörigen Stadt könne man gut leben, darf sich nicht wundern, wenn er es wird“, so André Knapp, Fraktionsvorsitzender der CDU/FDP Fraktion. Anstatt mit klaren Vorstellungen und breiter Brust den Kreisstadt-Status gegenüber dem Land zu verlangen, wurde gezögert und taktiert. „Gespräche mit kleinen Nachbarn, ohne Substanz und mit `Gesprächskreischarakter‘, kein Konzept, keine strategische Planung im Rathaus – so lässt sich das bisherige Agieren der Stadt Suhl zusammenfassen“, so auch Marcus Kalkhake, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses. Das Oberzentrum Südthüringen mit dem Zentrum Suhl hätte strategisch als Gegengewicht zu Bayern gegenüber der Landesregierung positioniert werden müssen. Jedoch scheiterte der Oberbürgermeister bereits bei der Beantwortung einfacher Fragen der Gemeinde Benshausen – ein Armutszeugnis.

Diesem verschafft nun die Landesregierung Abhilfe mit einem Konzept, dass vor allem eins zeigt – wer sich Gehör verschaffen konnte, dessen Pläne und Ideen wurden bewertet und zum Teil umgesetzt. Hier hat der Oberbürgermeister der – noch kreisfreien Stadt Suhl – völlig versagt. Als Anhängsel zu einem großen Kreis in Südthüringen wird Suhl nun seine Fähigkeit zur selbstbestimmten Gestaltung verlieren. Einen Ausweg scheint es derzeit nicht zu geben – nicht mit der aktuellen politischen Führung der Stadt.

 

Stand: 19.04.2017