Wer die Wahl hat…

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Am 22 September dieses Jahres finden die Bundestagwahl statt. Die Kandidaten befinden sich auf Wahlkampftour. Sie suchen den Kontakt mit den Wählern und stellen ihre Programme vor. Doch wie ist es um diese Wähler bestellt?  Hören sie sich an, was die Politiker schwarzer, roter, gelber oder grüner Couleur zu sagen haben? Fragen an die Kandidaten gibt es genug. Das geht bei der Familienpolitik los und hört bei der Sorge um den Euro nicht auf. Ich finde, in einem persönlichen Gespräch an einem Wahlkampf-Stand kann man mehr erfahren, als bei einem Frage- Antwort Dialog in der Tageszeitung.                               Doch dazu muss man sich äußern, statt in die oft bemängelte Politikverdrossenheit zu verfallen. Man muss eine eigene Meinung zu den Dingen haben. Man muss erkennen, dass Meinungsbildung nicht nur im stillen Kämmerlein stattfindet. Und genau darin sehen manche Politikwissenschaftler die Ursache zu der bei den letzten Wahlen gesunkenen Wahlbeteiligung. Viele Menschen sind kaum noch eingebunden, ob in der Familie in der Kirche in Parteien oder in  Vereinen. Dort kann man untereinander ins Gespräch kommen, sich eine Meinung bilden – auch zu Dingen, mit denen man unzufrieden ist. Denn Stellung zu nehmen zu anderen Meinungen oder sie ertragen zu können, auch das gehört zum politischen Geschäft sowohl der aktiven Politiker als auch der Wähler. Das Jahr 2013 steht in Vorbereitung  des Reformationsjubiläums 2017 unter dem Motto „Reformation und Toleranz“. Ein guter Grund, sich mit den eigenen Werten und mit dem, was andere dazu sagen, auseinanderzusetzen und danach die eigene Wahlentscheidung zu treffen. Ich lade sie alle ein, die Wahlkampfveranstaltungen unseres Kandidaten Mark Hauptmann persönlich zu besuchen und mit Ihm und seinem Team  ins Gespräch zu kommen.  Das nächste Themenjahr „Reformation und Politik“ stiftet erst recht dazu an.
 
Matthias Gering