Zukunft des Suhler Schießsportzentrums

blog.cdu-suhl, Kommunales, Sport

Am Rande der diesjährigen Winter University der Jungen Union Thüringen, die am 23. und 24. Februar im Suhler Schießsportzntrum stattfand, übergab der Suhler CDU-Kreisvorsitzende Marcus Kalkhake der Thüringer Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Thüringer Staatskanzlei, Marion Walsmann, eine Prüfungsanfrage zur Integration des Schießsortzentrums in den neuen Sportzweckverband. Marcus Kalkhake setzte damit einen Beschluss des CDU-Kreisparteitages vom Oktober letzten Jahres um, wonach sich die Suhler Union angesichts der defizitären Haushaltssituation der Stadt Suhl für alternative Betreiberformen des Schießsportzentrums einsetzen will.

Das Schießsportzentrum Suhl (SSZ) ist seit 1971 eine Einrichtung im Gebiet der Stadt Suhl und setzt die jahrhunderte alte Tradition von Suhl bei der Herstellung und dem Vertrieb von Jagd- und Sportwaffen auf dem Gebiet des Schießsportes folgerichtig fort. Diese Sporteinrichtung befindet sich im Alleineigentum der Stadt Suhl.

Seit 1992 ist die Einrichtung Bundesstützpunkt Sportschießen und Landesleistungszentrum im Olympiastützpunkt Thüringen. In der Vergangenheit sind erhebliche Investitionen in Höhe von ca. 12 Mio. €, getragen durch den Bund, den Freistaat Thüringen und die Stadt Suhl, in das SSZ geflossen. Daneben beteiligt sich der Bund und der Freistaat Thüringen mit einer Trainingsstättenförderung von 200 T€ an den jährlich entstehenden Betriebskosten. Darüber entstand und entsteht für die Stadt Suhl ein jährliches Defizit in Höhe von ca. 550 T€, das für die Einrichtung, die im Haushalt der Stadt Suhl gehalten wird, durch einen gleich hohen Zuschuss ausgeglichen wird.