Zum Beitrag „Linke kritisieren Einladung an Jagdwaffe“

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Bildung ist ein wichtiges Thema, dass alle angeht. Aus diesem Grund lud die Konrad-Adenauer-Stiftung zu der Veranstaltung “Das Beste für mein Kind” vergangenen Mittwoch ein. Über 50 Bürgerinnen und Bürger folgten den Ausführungen zu Wissensvermittlung,  Leistung und Gerechtigkeit. Dabei ging es auch um den Erwartungsdruck auf Schüler,  die Anforderungen der Arbeitswelt und Motivation zum richtigen Lernen. Selbstverständlich wurden dabei unterschiedlichste Meinungen kontrovers aber fair ausgetauscht. Die vielen, durchaus auch kritischen Fragen und Beiträge aus dem Publikum zeigten, dass es auch manch neue Idee für die Bildungspolitik gibt. Frau Leukefeld hätte hier einige liefern können und dabei die Absichten ihrer Partei zur Abschaffung der Gymnasien darlegen können. Gern wären auch Dr. Wolfgang Voß, Kjell Eberhardt als ehemaliger Kultusstaatssekretär, Rüdiger Marx als Schulleiter der Paul-Greifzu-Schule oder MdB Mark Hauptmann in die Diskussion eingestiegen. Doch sich Argumenten direkt zu stellen, überließ Frau Leukefeld lieber ihren Fraktionskollegen. Dabei hätte sie durchaus einiges über die hohe Qualität der Ausbildung bei der Firma Merkel in Erfahrung bringen können. Olaf Sauer führt eine Suhler Firma, die die Kunst der Büchsenmacher pflegt und die Jagd- und Sportwaffen Tradition unserer Stadt  weit über die Landesgrenzen bekannt macht. Das auch diese Firma den Fachkräftemangel, wenn auch in abgeschwächter Form, zu spüren bekommt, zeigt doch gerade die Brisanz der aktuellen Situation. So bleibt zu Vermuten, dass eher Ressentiment gepflegt werden sollen, anstatt konstruktive Beiträge zu diesem Zukunftsthema zu liefern. Es ist schade, dass das Thema Bildung durch persönliche Befindlichkeiten und festgefahrene Weltanschauungen zur Nebensache gemacht wird.

Dr. Wolfgang Voß                              Marcus Kalkhake

22.07.2014